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Traditionelle Inka Kleidung

„Indigene Spiritualität gibt unserer Mode einen neuen Geist.“ 

Aus diesem Grund wollen wir bei ACHIY unserer Kleidung einen neuen, indigenen Geist einhauchen und die Traditionen der Inkas am Leben erhalten. Jedes unserer Kleidungsstücke ist ein Kunstwerk welches eine einzigartige Geschichte erzählt. Eine Geschichte über das Leben im Einklang mit Pachamama: Mutter Erde. Diese bietet den Menschen alles was sie zum Leben benötigen.

Das Leben der Inkas beruhte auf Autarkie. Sie lebten mit dem was Pachamama zu geben hatte um sich zu ernähren und zu kleiden. Für ihre Kleidung nutzen die Inkas die Wolle ihrer Lamas und Alpakas. Männer und Frauen wussten wie man aus dieser Wolle hochwertige Kleidung herstellen kann. Bei der Webtechnik orientierten sich die Inkas an den Handwerkstraditionen der altperuanischen Kulturen. Dafür nutzen Sie einen Tischwebrahmen, bei dem das Webschiffchen aus Keramik oder Holz bestand.

Kleidung war für Inkas jedoch nicht einfach nur Mittel zum Zweck. Textilien, die sehr fein und detailreich gewebt waren, symbolisierten für Inkas Wohlstand. Besonders feiner Stoff wurde auch als Währung eingesetzt und war wertvoller als Silber und Gold. Sogar seine Steuern konnte man teilweise mit diesen feinen Stoffen bezahlen. 

Die Inkas galten als die fähigsten Weber der neuen Welt. Heutzutage gibt es allerdings nur noch sehr wenige der feinen Stoffe, da die Inkas diese verbrannt haben um sie nicht an die spanischen Eroberer abgeben zu müssen.

Die Textilien der Inkas wurden abhängig von ihrem Wohnort aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. In den Küstenregionen und im östlichen Tiefland wurden die Klamotten hauptsächlich aus Baumwolle gefertigt. Im Hochland hingegen wurden die Textilien aus Alpaka- und Vikunja Wolle hergestellt. Die Kleidung der Inkas war häufig sehr farbprächtig. Ein Großteil der Textilien hatte die Farben Rot, Schwarz, Violett, Weiß, Gelb, Blau, Orange, Grün und manchmal auch Blau. Durch das Mischen dieser Grundfarben konnten viele verschiedene Farben erzeugt werden. 

Jede Farbe hatte eine eigene Bedeutung. Die wichtigste und wertvollste Farbe war Violett, da sie für „Mama Ocllo“ steht, welche als Mutter aller Inkas gilt. Die Farbe Schwarz symbolisierte für die Inkas sowohl die Schöpfung als auch den Tod. Gelb hingegen stand für Gold oder die wichtige Nutzpflanze Mais. 

Während Rot mit Blut und damit mit Sieg und Herrschaft in Verbindung gebracht wurde, stand die Farbe Grün für den Regenwald, welcher sich im Norden von Peru befindet. Mit der Farbe Grün wurde auch der Regen und damit das Pflanzenwachstum in Verbindung gebracht. Besonders im Vordergrund standen hier die Nutzpflanzen Coca und Tabak. Da sich die Vegetation in den unterschiedlichen Regionen von Peru unterscheidet wies das Grün je nach Region einen anderen Farbton auf.

Für die Herstellung der farbenfrohen Kleidung benötigten die Inkas verschiedene Farbpigmente. Die meisten dieser Pigmente kann man in der Natur finden. Die Farbgewinnung erfolgte aus Mineralien, Obst und Gemüse sowie aus Pflanzen, Blättern, Baumrinde und Tieren wobei hier hauptsächlich Insekten und Weichtiere genutzt wurden. Vor allem die weiblichen Schildläuse „Conchinillas“ spielten eine wichtige Rolle bei der Farbgewinnung des intensiv roten Farbstoffes Karmin. Mithilfe eines Mörsers wurden ihre getrockneten Körper pulverisiert und dann in kochendes Wasser gegeben. In Europa wurde diese Art der Farbgewinnung bereits seit der Eisenzeit verwendet.

Beim Färbungsprozess unserer ACHIY Pullover orientieren wir uns an den indigenen Traditionen der Inkavölker und handeln völlig im Einklang mit Pachamama. Wir färben unsere Alpakawolle auf natürliche Art und Weise aus pflanzlichen Materialien der Anden. Da bei uns Tierwohl an erster Stelle steht verwenden wir ausschließlich pflanzliche Materialien zum Färben unserer wunderschönen Textilien.

An den Füßen trugen Inkas sogenannte „Asutu“-Sandalen die aus Lamawolle gefertigt wurden. Ein Mann trug sogenannte „Huaras“, also kurze Kniehosen. Dazu trugen sie kurzärmlige Hemden („Unco’s“). Warme Wollmäntel schützten sie vor der Kälte. Frauen trugen sogenannte „Anacu’s“. Das sind Wollgewände, die mit einem Gürtel in Form gebracht wurden. Die Kopfbedeckung der Männer und Frauen war das auffälligste Kleidungsstück, welches sich je nach Region oder Stamm unterschied.

Die farbenfrohe und lebhafte Kleidung der Inkas hat uns bei der Herstellung unserer Kleidung sehr inspiriert. Aus diesem Grund möchten wir mit den natürlich hergestellten Farben unseren Pullovern einen indigenen Spirit einhauchen und deinen Alltag damit erleuchten. Genau wie bei den Inkas ist auch bei uns jedes Design ein Kunstwerk für sich. 

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