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Alpaka Wanderungen – Woher kommt der Trend?

Oft geht es beim Wandern darum höher, schneller und weiter zu kommen. Ganz anders ist es bei einer Alpaka Wanderung, denn wir Menschen können viel von den entspannten Tieren lernen. Die ruhige Art der Alpakas wirkt sich auch auf den Weggefährten aus. Abgesehen davon macht es einfach Spaß den flauschigen Tieren beim Spazieren gehen zuzuschauen.

Alpakas sind aus gutem Grund in den letzten Jahren zu „Trendtieren“ geworden. Mit ihren runden Kulleraugen, ihrem weichen Fell und dem leicht gebogenen Mund, der immer aussieht, als würde er lächeln sind sie einfach eine Verkörperung der Niedlichkeit. Man findet sie auf Postkarten, Taschen, Klamotten, Tassen … einfach überall. Auch die sozialen Medien explodieren vor lauter Alpakafotos- und videos. 

Besonders beliebt sind aus diesem Grund auch Wanderungen mit den Kleinkamelen. Bei der Alpaka Wanderung gibt es einige sehr wichtige Regeln. Alpakas sind Fluchttiere, weshalb du immer behutsam mit ihnen umgehen solltest. Ruckartiges herumreißen der Leine oder laute und schrille Geräusche verunsichern die Tiere.

Wenn du jedoch erst einmal ihr Vertrauen gewonnen hast, sind sie wundervolle Weggefährten. 

Sie lassen sich dann sogar streicheln. Doch aufgepasst – nicht jedes Alpaka mag Körperkontakt. Auch wenn es verführerisch ist sollte man Alpakas nicht am Kopf streicheln. Die Beine sollte man ebenfalls meiden, da es für die Tiere eine Kampfhaltung darstellt. Der Hals wiederum ist eine gute Stelle für Streicheleinheiten. 

Alpakas spucken dich – im Gegensatz zu Lamas – nicht an. Dies tun sie nur untereinander wenn sie eine Rangordnung bestimmen. Solange du nicht als Artgenosse wahrgenommen wirst sollte es also keine Probleme geben. Lamas werden oft als Lastentiere eingesetzt und sind daher lauffreudig. Alpakas hingegen sind meistens eher etwas trödelig. Aus diesem Grund sind Alpaka Wanderungen auch für die verschiedensten Altersgruppen geeignet. Sie stellen eine Abwechslung zu einer normalen Wanderung dar und sind bei jung und alt sehr beliebt. 

Ein anderer Grund für ihre Beliebtheit ist die beruhigende Wirkung, die die Tiere auf uns Menschen haben. Eine mehrstündige Wanderung mit den Andentieren durch die Natur kann wie ein Kurzurlaub wirken. Alpakas punkten also nicht nur mit ihrer weichen Wolle, sondern auch mit ihrem gechillten Charakter. Diese entspannte Grundhaltung ist auch der Grund warum Alpakas immer häufiger als Therapietiere eingesetzt werden. 

Besonders demente sowie geistig oder körperlich eingeschränkte Menschen reagieren äußerst positiv auf Alpakas. Seit neustem gibt es den Trend Yoga und Alpakas zu kombinieren. Außerdem werden Alpakas manchmal als originelles Fotoaccessoire auf Hochzeiten dazu gebucht. 

Nun fragst du dich vielleicht ob es auch möglich ist auf Alpakas zu reiten. Dies solltest du aber unbedingt sein lassen. Der Rücken der Tiere ist anatomisch nicht dazu geeignet ihn von oben (beispielsweise durch einen Reiter) zu belasten. In den Anden sieht man zwar durchaus Kinder auf dem Rücken von Alpakas, dennoch sollte man dies nicht nachmachen.

Obwohl Alpakas sehr entspannt und friedlich sind, zeigen sie wenn sie etwas nicht wollen. Sie bleiben dann einfach stehen oder legen sich hin. Alpakas kennen ihre eigenen Grenzen und wissen diese auch durch ihre Körpersprache zu kommunizieren.

Der Preis für eine Alpaka Wanderung variiert je nach Standort und Dauer. Die Preise beginnen bei 25 € pro Stunde und sind nach oben hin offen. Oft gibt es auch Gruppenpreise, da es sich anbietet die Wanderung als Gruppe durchzuführen. 

Jeder der schon einmal eine Alpaka Wanderung gemacht hat kann bestätigen, dass das Sprichwort „schaue einem Alpaka nicht zu lange in die Augen – du könntest dich verlieben“ zutrifft. 

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